Wanderpreis Saure Gurke

Bereits seit 1980 wird der Wanderpreis "Saure Gurke" für die verzerrte Darstellung des Frauenbildes in den Medien vergeben. Im Rahmen des alljährlichen "Herbsttreffens der Frauen in den Medien" zeichnen die Teilnehmerinnen den frauenfeindlichsten, von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt verantworteten Fernsehbeitrag mit der "Sauren Gurke" aus.

Die "Saure Gurke" für das Jahr 2008 ging an den Programmdirektor der ARD Günter Struve für seine Programminnovation. Seinem steten Bemühen verdanken wir die Einführung frauenaffiner Formate im öffentlichen-rechtlichen Fernsehen. Vom Aussterben bedrohte Rollenklischees wurden erfolgreich reanimiert. Sie finden sich inzwischen an immer mehr Abenden zur besten Sendezeit in Werken wie „Liebe nach Rezept“ oder „Der Traum ihres Lebens“ und ganz besonders in „Ein Wink des Himmels“ aus der Reihe „Der Arzt vom Wörthersee“, gesendet am 23. März 2008 um 20.15 in der ARD und in ORF 2.

Carmen Nebel hat sich mit ihrer Show am 16. Februar 2008 um 20.15 in ORF 2 und ZDF einen Trostpreis verdient. Ihr einfühlsamer Umgang mit Pamela Anderson und einem Ehepaar aus dem Publikum bleibt im Gedächtnis.

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte im Oktober 2008 beim 31. Herbsttreffen der Frauen in den Medien in Wien.


Linktipp:
Die Saure Gurke -
Herbstreffen der Frauen in den Medien



Preis Frauen Europas

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Der Preis Frauen Europas - Deutschland wird seit 1991 vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland e.V. verliehen. Mit einer Brosche als symbolische Auszeichnung werden Frauen gewürdigt, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement in vorbildlicher Weise zur Europäischen Integration beitragen. Über die Auswahl der Preisträgerin entscheidet jedes Jahr eine Jury mit Vertreterinnen der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, der Mitgliedsorganisationen des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland e.V. sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Preisträgerin "Frauen Europas Deutschland 2008" ist Necla Kelek, die sich in besonderem Maße ausgezeichnete, gegen die Unterdrückung und für ein selbstbestimmtes Leben der muslimischen Frauen zu kämpfen.

Preisträgerinnen von 1991 bis 2009
1991 Csilla Freifrau von Boeselager 1999 Gudrun Schmidt-Kärner
1992 Gundi Gompf 2000 Dagmar Schipanski
1993 Susanne Tiemann 2001 Philomena Franz
1994 Irina Prinzessin zu
Sayn-Wittgenstein
2002 Ludmilla Irmscher und
Cathrin Schauer
1995 Monika Hauser 2003 María del Rosario Hickmann
1996 Christine Grotensohn 2004 Regina Hellwig-Schmid
1997 Sissy Thammer 2005 Gesine Schwan
1998 Sr. Lea Ackermann 2006 Magdalena Baur
    2007 Inge Bell
    2008 Necla Kelek


Linktipp:
Preis Frauen Europas - Deutschland


Garten der Frauen

Garten der Frauen - Logo

Am 2. Juli 2001 wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof der "Garten der Frauen" eröffnet. Hier sollen Frauen, die Hamburgs Geschichte mitgeprägt haben, in bleibender Erinnerung gehalten werden. Denn im Gegensatz zum Umgang mit bedeutenden männlichen Persönlichkeiten, deren Verdienste gewürdigt werden und deren Andenken bewahrt wird, geraten weibliche Persönlichkeiten schnell in Vergessenheit. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben viele bedeutende Frauen ihre letzte Ruhestätte gefunden. Doch ist die Nutzungsdauer für die Grabstätten abgelaufen und kommt niemand für die Verlängerungsgebühren auf, werden diese Grabstätten geräumt. Um die Grabsteine zu retten, sollen sie in den "Garten der Frauen" gebracht werden.

Linktipp:
Garten der Frauen e.V.


Virtuelle Internationale Frauenuniversität (vifu)

Am 15. Juli 2000 startete in Deutschland die erste Internationale Frauenuniversität (ifu). An dem Projekt nahmen rund 900 Studentinnen und 200 Dozentinnen aus 115 Ländern teil. 100 Tage lang absolvierten die Nachwuchswissenschaftlerinnen der verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen ein fächerübergreifendes Studium in den sechs Projektbereichen Arbeit, Information, Körper, Migration, Stadt und Wasser. Drängende gesellschaftliche Fragen wurden so auf wissenschaftlichem Niveau interdisziplinär und aus Sicht der Frauen bearbeitet. Neben der Universität Hannover engagierten sich auch die Hochschulen Hamburg,Bremen, Kassel und Suderburg in Niedersachsen.

Bei der Forschung durch Frauen ist Deutschland ein Entwicklungsland: der Anteil von Frauen in Spitzenpositionen liegt bei knapp fünf Prozent. Erfahrungen an Frauenuniversitäten in aller Welt zeigen, dass Absolventinnen von Frauenuniversitäten häufiger in Führungspositionen kommen. Die ifu-Studienplätze wurden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) weltweit öffentlich ausgeschrieben.

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