Mata Hari

7.8.1876 - 15.10.1917


Am 7. August 1876 wird Margaretha Geertruida Zelle, als Tochter eines Hutmachers in Leeuwarden (Niederlande) geboren.

Nach ihrer Ausbildung zur Lehrerin heiratet sie 1895 einen holländischen Kolonialoffizier, den sie aufgrund ihrer Verschwendungssucht schnell in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten bringt. 1897 siedeln beide in die Kolonie Java um. Der Verlust des gemeinsamen Sohnes löst unüberbrückbare Konflikte aus und die Ehe wird 1902 in Holland geschieden.

Margarethe Zelle, von da an auf sich allein gestellt, beschließt 1905 ihr Glück in Paris zu suchen. Dort sichert sie sich die Bewunderung und finanzielle Unterstützung diverser Liebhaber. Sie avanciert zu einem Star des "Pariser Lebens". Ausschlaggebend für ihren Erfolg sind ihre exotisch anmutenden Tänze, mit denen sie einen Hauch "Fernost" in die Salons und Theater bringt. Als Mata Hari, "Auge des Tages", versucht sie mit unterschiedlichem Erfolg, sich auch in anderen europäischen Metropolen einen Namen zu machen.

Während der Vorkriegsphase führt sie ein leichtes und unbeschwertes Leben in der Gesellschaft hochrangiger Offiziere verschiedener europäischer Großmächte. Diese Vorliebe bringt ihr im Laufe des Ersten Weltkrieges sowohl französische, wie auch deutsche Spionageangebote ein. Mata Hari geht bereitwillig auf die Angebote ein, um auch in den Kriegsjahren ihren hohen Lebensstandard finanzieren zu können.

Am 13. Februar 1917 wird Mata Hari vom französischen Geheimdienst unter dem Verdacht der Spionage verhaftet und am 24./25. Juli vom französischen Militärgerichtshof des Hochverrats für schuldig befunden. Am 15. Oktober 1917 wird die begehrte Tänzerin und Lebedame Mata Hari hingerichtet.






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