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Das Motto der Gewerkschaftsfrauen
zum Internationalen Frauentag 2010 lautet: "Kurs halten! Gleichstellung." |
![]() Der Internationale Frauentag blickt auf eine lange Tradition
zurück. Er entstand im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für
Frauen. Initiiert durch Clara Zetkin (1857-1933) fand der erste Internationale
Frauentag am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark,
Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. Die
Wahl dieses Datums sollte den revolutionären Charakter des Frauentages
unterstreichen. Der 18. März war der Gedenktag für die Gefallenen in
Berlin während der Die zentralen Forderungen waren:
In den folgenden Jahren wurde der Internationale Frauentag
jährlich zwischen Februar und April begangen. Nach dem 2. Weltkrieg fanden in der sowjetischen Besatzungszone bereits 1946 wieder Feiern zum Frauentag statt. In den sozialistischen Ländern wurde die gesellschaftliche Befreiung der Frau gefeiert und der Tag mit offiziellen Feiern für die Frauen organisiert. In Westdeutschland wurde der Frauentag erst in den späten 60er Jahren von der neuen, autonomen Frauenbewegung wiederbelebt. Der 8. März wurde zu einer wichtigen Plattform der Frauenbewegung. Themen wie die Rechte von Ausländerinnen, die Diskriminierung von nichtheterosexuellen Lebensweisen und die bessere Sicherung der Frauenrechte im Rahmen der europäischen Annäherung werden aufgegriffen. Und woher kommt der Brauch, Frauen am 8. März
anlässlich des Frauentags mit einer roten Rose zu beschenken?
Wir wollen Brot und Rosen!
Brot steht für:
Rosen steht für:
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